Trägerverein

Logo_klein_Schatten

Der Trägerverein zur Förderung des Schützenwesens in Menden e.V. ist ein Zusammenschluss aller 13 Mendener Schützenvereine und Schützenbruderschaften. Die Gründungsgeschichte des Vereins ist eng verbunden mit der Idee zur Gründung eines Schützenmuseums in Menden.

Der damalige Bürgermeister Rudolf Düppe machte sich für ein Schützenmuseum in Menden stark und rief im Frühjahr 1999 die heimischen Schützenvereine und Schützenbruderschaften zusammen. In der Gründungsversammlung des Vereins am 1. Juni 1999 wurde Friedel Ruthenberg (+) – damals Kreisoberst des Kreisschützenbundes Iserlohn im Sauerländer Schützenbund (SSB) – zum Vorsitzenden gewählt. Er hatte das Amt bis zu seinem Tode im Juli 2011 inne.

Im Vordergrund der Vereinsarbeit stand immer die Realisierung eines eigenen Schützenmuseums in Menden. Im Laufe der Jahre sind dazu viele Ideen und Vorstellungen vorgestellt und besprochen worden. Leider konnte das Museum bisher nicht realisiert werden. Umso mehr wurde in der Mitgliederversammlung 2012 die Idee einer Sonderausstellung zum Thema „Mendener Schützen“ im Museum Menden befürwortet.

In den regelmäßigen Versammlungen des Trägervereins kommen im Erfahrungsaustausch aktuelle Themen auf den Tisch. Angelegenheiten, die gemeinsam vor Ort geregelt werden können, greift der Trägerverein auf. Ganz konkret konnten in den letzten Jahren eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheitsvorschriften beim Vogelschießen“ und ein positives Gespräch mit Bürgermeister Volker Fleige über Erleichterungen bei den erforderlichen Genehmigungen für Schützenumzüge durchgeführt werden. Verstärkt werden konnte auch die Zusammenarbeit der Schützen mit dem Kulturbüro der Stadt Menden in der Öffentlichkeitsarbeit (Kulturmagazin und Kultur-Newsletter).

Einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit der Mendener Schützen bildet der ökumenische Jahresabschlussgottesdienst in der St. Vincenzkirche. Der Gottesdienst hat seine Wurzeln in der Zeit der kommunalen Neuordnung Mitte der 1970’er Jahre. Aus Anlass des 700-jährigen Bestehens der Stadt Menden im Jahre 1976 wurde diese Tradition vom damaligen Vorsitzenden des Mendener Bürger-Schützen-Vereins von 1604, Herbert Klopries (+), begründet. Auch unter den Schützen in der „neuen“ Stadt Menden sollte die Zusammengehörigkeit mit dem gemeinsamen Gottesdienst und anschließenden Empfang gefördert werden.

Bis zum Jahr 2001 leitete Herbert Klopries den informellen Zusammenschluss der Mendener Schützen, der den Gottesdienst und den anschließenden Empfang verantwortete. Danach hat der Trägerverein beide Veranstaltungen „geerbt“ und bis heute fortgeführt.